13. Februar 2026 | Presseinformationen:

Zusammen für ein offenes und gerechtes Miteinander Arbeiten künftig zusammen – TU Braunschweig und Antidiskriminierungsstelle Braunschweig

Am 4. Februar 2026 haben TU-Präsidentin Angela Ittel und Kerstin Hartmann-Moos, Geschäftsführerin der Volkshochschule Braunschweig, eine Kooperation zwischen der TU Braunschweig und der Antidiskriminierungsstelle (ADS) Braunschweig vereinbart. Die ADS steht in Trägerschaft der Volkshochschule. Ziel ist es, das Beratungsangebot der ADS an der TU sichtbar zu machen und Universitätsangehörigen einen niedrigschwelligen Zugang zu qualifizierter Antidiskriminierungsberatung zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit unterstützt die strategische Ausrichtung der TU Braunschweig, im Rahmen der Ecoversity Initiative ihr regionales Netzwerk zu intensivieren und auszubauen. Sie stützt sowohl die Umsetzung der Diversitätsstrategie der Technischen Universität Braunschweig als auch den Auftrag der ADS, ein sichtbares und wirksames Beratungsangebot für die Stadtgesellschaft bereitzustellen.

Franca Özkan (Antidiskriminierungsstelle Braunschweig), Prof. Angela Ittel (Präsidentin TU Braunschweig), Kersten Hartmann-Moos (VHS Braunschweig), Theresa Wegner (stellvertretend für Anouk Almstedt, TU Braunschweig/Strategische Hochschulentwicklung). Bildnachweis: Kristina Rottig/TU Braunschweig

„Die Intensivierung der Kooperation bietet uns die Möglichkeit, die Zusammenarbeit in der Region zu stärken und gemeinsam starke und resiliente Strukturen gegen Diskriminierung zu schaffen“, sagt Prof. Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bildet in Deutschland den rechtlichen Rahmen zum Schutz vor Benachteiligungen im Arbeitsleben, im Alltag und auf dem Wohnungsmarkt. Es schützt Menschen, die aufgrund ihrer ethnischen Herkunft oder rassistischer Zuschreibungen, ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Solche Erfahrungen sind für Betroffene häufig stark belastend und beeinträchtigen nicht nur ihr Wohlbefinden, sondern auch ihr Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen.

Diversitätsstrategie der TU Braunschweig: Verlässliche Strukturen und Beratung

Die TU Braunschweig greift dieses Thema in der 2024 veröffentlichten Diversitätsstrategie auf. Darin ist Antidiskriminierung als strategisches Ziel verankert und wird im Handlungsfeld „Diskriminierungskritische Universität“ konkretisiert. Vorgesehen sind unter anderem verlässliche Beratungsangebote für Betroffene sowie transparente und strukturierte Verfahren im Umgang mit Diskriminierungsfällen.

Antidiskriminierungsstelle Braunschweig als zentrale Anlaufstelle

„Unser Ziel ist es, ein Zeichen für Antidiskriminierung zu setzen, das Beratungsangebot der Antidiskriminierungsstelle an der TU Braunschweig weiter bekannt zu machen und so einen Beitrag zu einem offenen und fairen Miteinander zu leisten“, sagt Anouk Almstedt von der Strategischen Hochschulentwicklung/Diversity Management der TU Braunschweig.

Dabei kommt der Antidiskriminierungsstelle Braunschweig eine zentrale Rolle zu. Sie bietet unabhängige, vertrauliche und kostenfreie Beratung für Menschen an, die Diskriminierung erlebt haben – von emotionaler Unterstützung über die Klärung rechtlicher Fragestellungen bis hin zu möglichen Interventionen.

Nachhaltiger Schritt für ein offenes und faires Miteinander

Vor diesem Hintergrund ist die Kooperation zwischen der TU Braunschweig und der ADS ein sinnvoller und nachhaltiger Schritt. Sie stärkt den fachlichen Austausch und die gemeinsame Verantwortung für eine diskriminierungssensible Hochschulkultur.