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Sommernachtstraum – Ein sinfonischer Blick ins Unbewusste 11. Juli 2026 | 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Willst du Musik vernehmen, süßer Freund?
Titania, IV. Aufzug, 1. Szene

Der „Sommernachtstraum“ von William Shakespeare ist universell. Aber Hand aufs Herz: Wer
könnte die Geschichte nacherzählen? Wer die Fülle an Figuren und Ebenen auseinanderhalten? Und wer heiratet am Ende wen? Finden die Richtigen zueinander? Ja, ein Esel spielt eine Rolle – aber auch ein indischer Knabe? Dann kommt noch ein Liebeselixier zum Einsatz, oder? Wie war das noch mit dem „Theater im Theater“ – welches Stück wird gespielt? Und wer träumt eigentlichen welchen Traum?
Unsere Vermutung: Alles verdrängt! Tief im kollektiven Unterbewusstsein vergraben!
Deshalb holen wir uns fachlichen Beistand. Mit tiefenpsychologischer Expertise wagen wir eine sinfonische Traumdeutung. Kein geringerer als Sigmund Freud (würdig vertreten durch Götz van Ooyen) steht uns dabei zur Seite.
Und wir ziehen die Musik zu Rate. Dabei starten wir beim vielleicht noch Bekanntesten, bei Felix Mendelssohn-Bartholdy, wechseln dann aber immer wieder die Perspektive. Denn auch Benjamin Britten, Antonín Dvořák, Meike Katrin Stein, Carl Maria von Weber, Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew vermitteln tiefe Einblicke.
Nehmen Sie Platz. Entspannen Sie sich. Öffnen Sie Ihre Ohren und lassen Sie die Musik durch sich hindurchfließen!
Wir freuen uns auf Sie!

Auf dem Programm stehen

  • Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
    Ein Sommernachtstraum op. 21 & 61 (1826/1842-43)
    Schauspielmusik zu William Shakespeares Komödie, daraus:
    Ouvertüre – Elfenmarsch – Intermezzo – Notturno – Fanfare – Marcia funebre – Ein Tanz von Rüpeln
  • Benjamin Britten (1913-1976)
    „The Wood“ (1960) aus der Oper A Midsummer Night’s Dream op. 64
  • Carl Maria von Weber (1786-1826)
    Ouvertüre zur Oper Oberon (1826) für Orchester
  • Meike Katrin Stein (*1991)
    Blech und Schabernack (2026)
    Uraufführung der Auftragskomposition zur Figur Puck aus dem Sommernachtstraum von Shakespeare
  • Alfred Schnittke (1934-1998)
    (K)ein Sommernachtstraum (1984) für großes Orchester
  • Erik Satie (1866-1925)
    Cinq Grimaces pour le Songe d’une nuit d’été (1915) für Orchester
  • Antonín Dvořák (1841-1904)
    Festlicher Marsch C-dur op. 54 B88 (1879)
    Konzertmarsch für Orchester, komponiert auf Anregung des Böhmischen Landestheaters zu einer Aufführung des Sommernachtstraumes anlässlich des Besuchs des österreichischen Kaisers und seiner Gemahlin in Prag zur Feier ihrer silbernen Hochzeit
  • Sergej Prokofjew (1891-1953)
    Romeo und Julia (1935-36) aus dem gleichnamigen Ballett op. 64 für Orchester
  • Amy Beach (1867-1944)
    „Through the House Give Glimmering Light“ (1897) aus den Three Shakespeare Choruses op. 39

Mitwirkende
Götz van Ooyen
Orchester der Technischen Universität Braunschweig
Leitung: Markus Lüdke

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