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Prozesse der Transformation fördern und begleiten 1. Oktober 2024 | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr

Transformationen lassen sich als grundlegender und langjähriger gesamtgesellschaftlicher Wandel verstehen, der kulturelle, soziale, technologische, wirtschaftliche, infrastrukturelle sowie produktions- und konsumbezogene ko-evolutionäre Veränderungen in verschiedenen Sektoren und Systemen der Gesellschaft umfasst (u. a. Klima, Energie, Mobilität, IT, KI, Ernährung, Migration, Bildung). Jede Transformation ist ein längerfristiger, viele Jahre andauernder Lern- und Suchprozess, der mit vielen Unsicherheiten verbunden ist. »Transformation bedeutet: Das Leben ist eine Baustelle«.

Gesellschaftliche Transformationen werden, so Eva von Redecker, »vor allem durch den Austausch ihrer sozialen Praktiken« umgesetzt. Sie versteht Transformation weniger als Bruch und mehr als Wandel. In dem Workshop werden wir gemeinsam erarbeiten wie Lehrende Wandel gestalten können: Welche Kompetenzen werden in Zukunft benötigt? Wie werden Menschen in Zukunft lernen wollen und lernen können? Wie können Studierende in Zukunft in Prüfungen Lehrende von ihren Leistungen überzeugen? Wie können Studiengänge strukturiert werden?

  • Unterschiedliches Erleben der verschiedenen Transformationsprozesse
  • Gestaltung von Lern- und Suchprozessen
  • Prozesse eines sukzessiven Austauschs von Praktiken, Verfahren etc. gestalten
  • Varianten, um intendierte Kompetenzen, Lehr-Lern-Arrangements, Über-Prüfungen etc. zu etablieren

Diese Veranstaltung geht über drei Termine (01.10.2024, 10:00-18:00 Uhr; 27.11.2024, 15:00-18:00 Uhr; 20.01.2025, 15:00-18:00 Uhr). Die letzten beiden Termine finden online statt.

Referent*in

Dr. Jochen Spielmann

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