Beratung und Begleitung in der Lehre 3. März 2027 - 4. März 2027 | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ob bei der Betreuung von Abschlussarbeiten, in der Sprechstunde oder bei fachlichen Hürden im Seminar: Beratungsanlässe sind vielfältig und oft anspruchsvoll. Herausforderungen bestehen darin, studentische Anliegen schnell und präzise einzuordnen, zwischen fachlicher Expertenberatung und prozessorientierter Begleitung die richtige Balance zu finden und gleichzeitig die eigene Rolle zu definieren. Oftmals stellen dabei die Rollenambiguität zwischen Prüfenden und Beratenden sowie zeitliche Grenzen besondere Herausforderungen dar.
Dieser Workshop vermittelt Ihnen das methodische Rüstzeug, um Beratungsgespräche zu strukturieren und durch den gezielten Einsatz von aktivem Zuhören, Metakommunikation und Feedback souverän zu steuern. Sie reflektieren Ihr Rollenverständnis und differenzieren zwischen direktiven sowie non-direktiven Beratungsansätzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Begleitung von Projekt- und Abschlussarbeiten.
Am Ende des Workshops können die Teilnehmenden …
• … Themen und Anliegen Studierender vor dem Hintergrund unterschiedlicher Begriffsverständnisse von „Beraten“ und „Begleiten“ einordnen.
• … beschreiben, welche Aspekte besonders bedeutsam sind für eine gute Betreuung bzw. Begleitung studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten.
• … Expertenberatung und non-direktive Beratung mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen voneinander unterscheiden und das eigene Handeln vor dem Hintergrund dieser Beratungskonzepte reflektieren.
• … mit Hilfe einer einfachen Gesprächsstruktur einen Beratungsablauf strukturieren.
• … ihr Selbstverständnis in der Rolle als Berater*in mit ihren Aufgaben, Werten und Grenzen beschreiben.
• … die Bedeutung und Indikation spezifischer Gesprächstechniken wie z.B. aktives Zuhören, Metakommunikation und Feedback im Beratungsprozess erkennen und diese anwenden.
Referent*in
Jens Krey, M.A.
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