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Welche Pädagogik brauchen Migranten-Kinder? 29.11.2016 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Ringvorlesung Kinder in der Migrationsgesellschaft: Welche Pädagogik brauchen Migranten-Kinder?- dargestellt von Lehrern mit Migrationsgeschichte. Die mittlerweile selbstverständliche kulturelle und religiöse Heterogenität im Klassenzimmer erfordert Lehrkräfte, die ihre eigenen kulturellen und (nicht)religiösen Orientierungsmuster reflektieren und in Bezug zu fremden setzen können. Daran lassen sich Spannungsstellen zwischen ‚westlich‘ und stärker ‚oriental‘ geprägten Bildungszielen und Erziehungsstilen aufzeigen: Während erstere stärker Individualität, Autonomie und Selbstverantwortung in den Vordergrund stellen, wird man auf der anderen Seite Prinzipien wie Gemeinschaft, Autorität und Vermittlung von Tradition feststellen können. In der Suche nach dem Konsens, welche Regeln in Schule und darüber hinaus in Gesellschaft gelten sollen, ist die Übernahme der Fremdperspektive nötig, möglichst durch Vertreter*innen der ihr angehörenden. In dem Vortrag werden 2 Pädagogen mit unterschiedlicher Migrationserfahrung eigene Bildungsgeschichten spiegeln, auf aktuelle Studien von Erziehungskonzepten beziehen und an Fallbeispielen über Lösungen bei pädagogischen Konfliktsituationen reflektieren.

Referent/in

Benjamin Franz; Institut für Erziehungswissenschaft, Braunschweig

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