Von Wolfenbüttel nach New York 17.11.2016 - 05.03.2017 | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Von Wolfenbüttel nach New York. Eine amerikanische Ausstellung zur „Wissenschaft des Judentums“ Die „Wissenschaft des Judentums” entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts als wichtiger Aspekt des Aufbruchs der Juden in die Moderne: Jüdische Religion, Kultur und Geschichte sollte zu einem gleichrangigen Gegenstand der Wissenschaft werden. Damit wurde auch ein neues jüdisches Selbstbewusstsein formuliert. Die Region Braunschweig spielte für die Entstehung der Wissenschaft des Judentums eine besondere Rolle. Die Wege dieser Ideen und ihrer im Braunschweigischen Landesmuseum erstmals in Deutschland präsentierten Zeugnisse – aus Deutschland in die jüdische Welt, aus New York zurück nach Deutschland – ist zugleich ein Spiegel der deutsch-jüdischen Geschichte.

Die Ausstellung „Wissenschaft des Judentums: Jewish Studies and the Shaping of Jewish Identity“ wurde vom Leo Baeck Institute New York konzipiert und für die Präsentation in Braunschweig durch ein Team des Israel Jacobson Netzwerks bzw. der Technischen Universität Braunschweig ergänzt (Dr.-Ing. Katrin Keßler, PD Dr.-Ing. habil. Ulrich Knufinke, Prof. Dr. Cord Berghahn). Partner ist außerdem das Europäische Zentrum für Jüdische Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Prof. Dr. Sarah Roß, Dr. Regina Randhofer) und die zahlreichen Leihgeber in Deutschland.

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