Kategorie: | Veranstaltungsgruppe:

Vietnam und das Bild des „häßlichen Amerikaners“ – Deutsch-amerikanische Beziehungen von 1964-73 10.08.2018 | 13:45 Uhr - 15:15 Uhr

Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika nach dem Zweiten Weltkrieg allmählich vom Besatzer zum Befreier und zur Schutzmacht Westdeutschlands, respektive der Bundesrepublik Deutschland, wurden, sollte sich das Verhältnis zwischen beiden Staaten in den 1950er Jahren – vor allem durch die handelnden Personen (Eisenhower, Adenauer und Dulles) harmonisieren. Mit John F. Kennedy trat ein Präsident an die Spitze der USA, der vor allem in der deutschen Bevölkerung Bewunderung hervorrief. Mit seinem gewaltsamen Tod 1963 und dem Amtsantritt seines Vizepräsidenten L. B. Johnson verstärkte sich das amerikanische Engagement in Vietnam, was letztlich seit 1964 zu einer dramatischen Ausweitung der Kriegshandlungen in dem südostasiatischen Land führte.
Ziel des Seminars ist es, die Auswirkungen des von den USA geführten Krieges auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen zu analysieren.

Referent/in

L. -Maximilian Rathke, M.A.

Zur Website der Veranstaltung →
Veranstaltung im Kalender speichern →