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Versailler Vertrag und erste Regierungskrise in Deutschland im Juni 1919, (1918/19) 09.03.2018 | 13:45 Uhr - 15:15 Uhr

Im Juni 1919 kam es zur ersten schweren Regierungskrise der noch jungen deutschen Demokratie. Die Regierung Scheidemann, die erst im Februar 1919 ihr Amt angetreten hatte, stürzte nach nicht einmal einem halben Jahr Amtszeit.
Ziel dieses Seminars ist es, zu analysieren, warum die Regierung unter dem Reichsministerpräsidenten Philipp Scheidemann, die aus MSPD, Zentrum und DDP bestand und über 76,1% der Wählerstimmen in der verfassungsgebenden Nationalversammlung verfügte, an der außenpolitischen Fragestellung der Annahme des Friedensvertrages von Versailles zerbrach. Hierbei sollen zum einen die handelnden Personen wie z.B. Reichspräsident Friedrich Ebert, Philipp Scheidemann und Außenminister Ulrich Graf Brockdorff-Rantzau näher dargestellt werden, zum anderen soll aber auch untersucht werden, ob im Deutschland der damaligen Zeit der Wille vorhanden war, sich vom alten Regime zu befreien und eine „republikanische Außenpolitik“ (Peter Grupp) zu betreiben. Darüber hinaus soll analysiert werden, welchen Einfluss diese erste Krise auf die entstehende „Weimarer Demokratie“ hatte.

Referent/in

L.-Maximilian Rathke, M.A.

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