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Erbrecht als Gesellschaftspolitik 11.02.2019 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen der Tagung „Das Recht zu vererben / The Right to Bequeath“

Erbrechtliche Praktiken haben einen prägenden Einfluss auf das gesellschaftliche Leben. Es ist deshalb erstaunlich, dass das Recht zu vererben, das im 19. Jahrhundert lebhafte Diskussionen und scharfe Kontroversen hervorgerufen hat, in zeitgenössischen rechts- und sozialphilosophischen Diskursen so gut wie keine Rolle spielt. Das versucht die internationale Tagung zu ändern. Sie bildet ein Forum, in dem Philosoph*innen, Rechtswissenschaftler*innen und Soziolog*innen erbrechtliche Fragen unter aktuellen Gesichtspunkten erörtern und prüfen, welche sachliche Relevanz die Auseinandersetzungen ums Erbrecht, welche die Philosophie zu früheren Zeiten ausgetragen hat, heute haben.

Die Veranstaltung wird von der Fritz Thyssen Stiftung gefördert.

Organisation:
Prof. Dr. Hans-Christoph Schmidt am Busch, Seminar für Philosophie, TU Braunschweig;
Prof. Dr. Thomas Gutmann, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität Münster

Referent/in

Prof. Dr. Jens Beckert, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung, Köln

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