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Überflutungsgefährdung urbaner Strukturen 13.12.2017 | 13:15 Uhr - 14:45 Uhr

Die Ermittlung von Überschwemmungsgebieten erfolgte in der Vergangenheit vornehmlich für die Hochwasserszenarien von Fließgewässern. Ein nach wie vor unterschätztes und oft vernachlässigtes Risikopotential stellen innerstädtische Überflutungen in Folge von Starkregenereignissen dar, die bereits bei geringeren Jährlichkeiten auftreten als das Bemessungshochwasser des Vorfluters. Da diese Ereignisse ebenfalls ein erhebliches Schadenspotential aufweisen, ist eine fundierte Bewertung des tatsächlichen Überflutungsrisikos von Siedlungsgebieten auf Grundlage einer integrierten Betrachtung aller relevanten Fließvorgänge an der Oberfläche, im Kanalnetz und in betroffenen Gewässerabschnitten erforderlich. Diese stellt dabei einen fließenden Übergang zwischen der Fließgewässerhydraulik und der klassischen Siedlungswasserwirtschaft dar. In dem Vortrag werden die Grundsätze der Herangehensweise erläutert und anhand von Projektbeispielen das Vorgehen und die Möglichkeiten bei der Simulation von urbanen Sturzfluten erläutert.

Referent/in

Dr.-Ing. Klaus Koll, LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH, Nordhorn

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