Kategorie: | Veranstaltungsgruppe:

Textilien für alle – um welchen Preis? 22.01.2018 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Die heutige Konfektionsindustrie, d.h. die arbeitsteilige und standardisierte Produktion von Textilien, schafft in den ärmeren Ländern unmenschliche Arbeitsbedingungen. Dabei ist die Entstehung der Konfektionsbekleidung zwiespältig: Einerseits „demokratisierte“ sie in gewisser Weise die Bekleidung, andererseits leitete sie eine Entwicklung ein, die zur industrialisierten Massenproduktion führte. Heute werden Textilien oft unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt. In den reicheren Ländern fällt dies erst auf, wenn Schadstoffe in den Kleidern entdeckt werden oder es zu großen Katastrophen kommt wie etwa in Bangladesh. Eine Kulturhistorikerin und eine Gewerkschafterin spannen den Bogen zwischen unserer Bekleidungskultur und der globalisierten Herstellung von Textilien.

Referent/in

Cornelia Koch, Dr. Daniela Döring

Zur Website der Veranstaltung →
Veranstaltung im Kalender speichern →