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Sensornetze zur Brückenüberwachung 29.03.2017 | 18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Brücken sind einem fortwährenden Alterungs- und Schädigungsprozess unterworfen und erfordern eine kontinuierliche Überwachung und Instandhaltung, was mit erheblichen Kosten verbunden ist. Unter akutem Kostendruck werden diese Maßnahmen oft minimiert, was in der Vergangenheit zur Ausweitung von Bestandsschäden führte – salopp gesagt sind viele Brücken in Deutschland marode. In mehreren Projekten wird deshalb untersucht, wie man Informationstechnologie – konkret drahtlose Sensornetze – einsetzen kann, um die Überwachung von Brücken zumindest teilweise zu automatisieren. Dabei wird Sensorik sowohl dazu verwendet, um Umwelteinflüsse wie Verkehr und Wetter auf die Brücke zu erfassen, als auch, um Schäden möglichst frühzeitig festzustellen. In diesem Vortrag werden zwei Projekte aus diesem Umfeld vorgestellt. Das Projekt „iBAST“ hatte zum Ziel, verschiedene Sensor- und Sensornetztechnologien auf ihre Einsetzbarkeit im beschriebenen Umfeld hin zu untersuchen. Dabei entstandenen diverse Prototypen, mit denen Erfahrungen gesammelt werden konnten. Im Projekt „Intelligente Brücke“ werden nun mehrere unterschiedliche Ansätze in und an einer konkreten Autobahnbrücke verbaut und integriert. Der Vortrag präsentiert die verschiedenen Komponenten des Systems und die Ergebnisse der Anwendung.

Referent/in

Prof. Dr. Stefan Fischer, Direktor des Instituts für Telematik, Universität zu Lübeck

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