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Salzwasserintrusion – eine globale Herausforderung 24.05.2017 | 13:15 Uhr - 14:45 Uhr

Aufgrund ausreichend hoher Niederschläge und geeigneter geologischer Formationen im Untergrund verfügt Deutschland über große Süßwasservorkommen. Die Wasserversorgungssicherheit ist grundsätzlich vorhanden. In Norddeutschland sind aber die Nordseeküste und, in weit geringerem Maße, die Ostseeküste durch Salzwasserintrusion betroffen. Die maßgeblichen Randbedingungen für eine Intrusion von Meerwasser in die Küstengrundwasservorkommen sind im Wandel: Klimaänderungen, Meeresspiegelanstieg, Demographischer Wandel.

Die dichte Besiedlung der Küstenregionen unserer Erde impliziert einen hohen lokalen Wasserbedarf, der natürlicherweise ausgewogene Grundwassersysteme beeinflusst und Salzwasserintrusion fördern kann.

Im Rahmen von Projekten, die durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert werden, arbeiten die Wasserqualitätsexperten der BGR auch in Entwicklungs- und Schwellenländern und erkunden dabei Wasserressourcen auf ihre Beschaffenheit und erarbeiten gemeinsam mit den Partnern Konzepte zur Verbesserung ihres Schutzes.

Referent/in

Dr. Roland Bäumle, Fachbereich 2.3 Grundwasserressourcen, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) - Federal Institute for Geosciences and Natural Resources, Hannover

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