| Veranstaltungsgruppe:

René Magritte und die Philosophie 14.12.2016 - 14.12.2016 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

In der Reihe Kunst und Philosophie wollen wir uns diesmal mit dem belgischen Surrealisten René Magritte beschäftigen. Für Magritte, dessen Schaffen von einer fast unstillbaren intellektuellen Neugier geprägt war, gehörte das Denken zum festen Bestandteil seiner Kunst. So auch die Auseinandersetzung mit der Philosophie. Neben den Schriften Heideggers war es vor allem Foucaults „Die Ordnung der Dinge“. Ein Jahr (1966) nach dem Erscheinen des international erfolgreichen Buches, wandte sich der Maler in zwei Briefen (mit Zeichnungen) an den Philosophen. Darin stellte Magritte, angeregt durch Foucaults Essay, seine Sicht zu den Begriffen Ähnlichkeit und Gleichartigkeit vor. Dies wiederum regte Foucault zu einem Essay über Magrittes Zeichnungen an.
Anhand von Gemälden wie „Der Verrat der Bilder“ und „Die Beschaffenheit des Menschen“ sollen Magrittes künstlerische Strategien und seine Beziehung zu Philosophen wie Foucault und Heidegger näher beleuchtet werden.
Vom 10.02.2017 bis 05.06.2017 findet in der Schirn Kunsthalle (Frankfurt am Main) eine Ausstellung zum Thema statt: Magritte, der Verrat der Bilder.

Referent/in

Michael Sagroske, M.A.

Zur Website der Veranstaltung →
Veranstaltung im Kalender speichern →