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Regionale Fachkräftesicherung im Spannungsfeld beruflicher und akademischer Bildung – Studieren um jeden Preis? 29.05.2018 | 13:00 Uhr - 17:00 Uhr

Immer mehr junge Menschen schließen die Schulzeit mit dem Abitur ab und wählen den Weg an die Hochschulen. Das Klagen über einen „Akademisierungswahn“ wurde in den letzten Jahren lauter. Gleichzeitig ist die Anzahl der Studienabbrechenden unverändert hoch: Laut einer vom DZHW 2017 veröffentlichen Studie liegt die Studienabbruchquote deutschlandweit bei 29%. Viele der Studienabbrechenden münden letztlich in eine Ausbildung. Vor dem Hintergrund diverser regionaler Bemühungen um die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften hat das Projekt „Wegbereiter – Perspektiven trotz Studienabbruch“ seit August 2016 erfolgreich den Aufbau eines Netzwerkes aus hochschulischen und außerhochschulischen Einrichtungen, die in der Region Braunschweig-Goslar-Wolfsburg im Feld der Bildungsberatung tätig sind, vorangetrieben. Insbesondere galten die Bemühungen dem Thema Studienzweifel und Studienabbruch, da hier die gegenwärtigen Entwicklungen in der Bildungslandschaft deutlich werden und gleichzeitig die wachsenden Herausforderungen der mangelnden Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung zutage treten. Ein übergeordnetes Ziel ist, dass akademische und berufliche Bildung nicht gegeneinander ausgespielt, sondern effizient und sinnvoll ergänzt werden. Dazu soll auch die Tagung beitragen. Diese hat die Durchlässigkeit von hochschulischer in berufliche Bildung sowie umgekehrt und regionalspezifische Antworten auf den Fachkräfteengpass zum Thema. Die Akteur/innen aus Hochschule und Berufsbildung lernen neue Kooperationsmodelle sowie Handlungsvorschläge der Bildungspolitik kennen. Last but not least stellen die Mitarbeiter/innen im Projekt Wegbereiter und aus anderen Best-Practices ihre Aktivitäten, Vernetzungen und Erfahrungen dar.

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