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Pränataldiagnostik – Zwischen Machbarkeit und Moral 07.05.2019 | 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Ein Tropfen Blut der Mutter reicht, um ein Down-Syndrom beim ungeborenen Kind vorherzusagen. Wie wird sich dieser wissenschaftliche Fortschritt auswirken? Sollen vorgeburtliche Blutuntersuchungen auf Chromosomenstörungen von den Krankenkassen bezahlt werden? Und unter welchen Bedingungen? Befürworter*innen und Gegner*innen kommen aus ganz unterschiedlichen politischen Lagern. Bundestagsabgeordnete haben fraktionsübergreifend eine Debatte dazu initiiert, noch bevor der Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen endgültig darüber entschieden hat. Wie weit darf Wissenschaft gehen? Was kann der Pränataltest tatsächlich, was kann er nicht? Ist das der erste Schritt hin zu einer vorgeburtlichen Selektion – oder segensreicher Ersatz für die deutlich riskantere Fruchtwasseruntersuchung? Wie sind die Erfahrungen in anderen Ländern? Und wie wird die ethische Diskussion innerhalb der Medizin geführt?

Dazu diskutiert Moderatorin Korinna Hennig am 7. Mai im Haus der Wissenschaft in Braunschweig mit

  • Prof. Dr. Claudia Wiesemann, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen
  • Privatdozent Dr. Heiko Franz, Chefarzt Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Zentrumsleitung Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum, Städtisches Klinikum Braunschweig
  • Prof. Martin Zenker, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Magdeburg.

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