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Philosophie und Philosophen an Technischen Hochschulen 17.11.2016 - 18.11.2016 | 12:00 Uhr - 16:30 Uhr

Was ist besonders daran, Philosoph an einer TU zu sein? Philosophiert man womöglich anders? Welche Kontinuitäten und Brüche lassen sich beobachten?
Die Vorträge umfassen das 20. Jh. und reichen bis in die allerjüngste Zeit. Sie behandeln das Wirken von Philosophen wie Alfred Baeumler an der TH Dresden, Fritz Medicus an der ETH Zürich, Hermann Glockner an der TH Braunschweig, Gotthard Günther am Biological Computer Laboratory der University of Illinois, Peter Bulthaup an der TU Hannover und Klaus Kornwachs an der BTU Cottbus.
Einige von ihnen sind in heutigen Darstellungen der Philosophiegeschichte präsent, die meisten aber vergessen. Wir begeben uns deshalb auf Spurensuche: War ein Ruf an eine TH ein Karrieresprungbrett oder eine Quarantänestation? Wie haben Philosophen an klassischen Universitäten ihre Kollegen an THs wahrgenommen? Ist Technik ein besonderes Thema von TH-Philosophen? Und nicht zuletzt: Inwieweit hat das Wirken von Philosophen an Technischen Hochschulen zur Profilbildung des Faches Philosophie insgesamt beigetragen?

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