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Philosophie aktuell: Jürgen Habermas – Nachmetaphysisches Denken und kommunikatives Handeln 04.04.2017 | 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

Im Zentrum des Denkens von Habermas steht die »Theorie des kommunikativen Handelns«, die an die angelsächsische Sprachtheorie anschließt. Die Theorie hat die Form des Diskurses, in dem ein »Ich« mit dem Sprechen eines Satzes einen Geltungsanspruch erhebt, den ein anderer anerkennt oder verwirft. Ein Diskurs hat als Ziel, wie die Sprache selbst, den Konsens der Redenden. Habermas ist überzeugt, mit seinem Konzept das immer noch »unvollendete Projekt der Aufklärung« fortzuführen, wenn nicht zu vollenden. Denn an diesem Projekt sei jede Metaphysik gescheitert. Seine Gegner sind jene Denker der Postmoderne, die er unter dem Titel der »neuen Unübersichtlichkeit« versammelt.

Ort: Stadtbücherei Seminarraum (1., 5. und 6. Termin)

Referent/in

Dr. Joseph G. Thomas

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