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Perspektiven für Arbeit und Beschäftigung in der Automobilindustrie 20.11.2017 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Prof. Dr. Werner Widuckel sieht die Automobilindustrie in einem strukturellen Umbruch, der unterschiedliche Ebenen umfasst. Die erste Ebene betrifft den Wandel des Geschäftsmodells, die zweite Ebene umfasst technologische Veränderungen, die dritte Ebene zielt auf den Wandel der Arbeit. Diese drei Ebenen des Umbruchs sind eingebettet in gesellschaftliche Veränderungen, die eine Neubestimmung von Erwartungen an die Automobilindustrie begründen. Diese umfassenden Herausforderungen werden jedoch von Werner Widuckel nicht als „Neuerfindung“ der Automobilindustrie verstanden, sondern als ein Prozess von Wandel und Kontinuität, der allerdings zu umfassenden Veränderungen der Organisation der Arbeit und der Mitbestimmung führt.

Prof. Dr. Werner Widuckel studierte von 1979 bis 1984 Sozialwissenschaften an der Universität Göttingen. Von 1985 bis 2005 war er als leitender und koordinierender Referent für den Gesamt- und Konzernbetriebsrat der Volkswagen AG tätig. Danach wechselte er zur Audi AG war dort bis 2010 Arbeitsdirektor und Personalvorstand. Im Jahr 2003 promovierte er an der TU Braunschweig. Heute ist er Hochschullehrer an der Universität Erlangen-Nürnberg für Personalmanagement und Arbeitsorganisation.

Referent/in

Prof. Dr. Werner Widuckel, Institut für Globalisierung und Internationale Unternehmensführung (IBUG), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

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