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Modelle im Biounterricht – Ansätze theoriegeleiteter Diagnose und Förderung 30.01.2019 | 16:45 Uhr - 18:15 Uhr

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, Modelle im Biologieunterricht einzusetzen. Modelle haben eine vermittelnde Rolle bei der Erschließung von Fachwissen und werden dabei als Medien genutzt. Im Zuge der stärkeren Betonung von authentischen Prozessen der Erkenntnisgewinnung wird diese an ontologischen Merkmalen des Modells orientierte Nutzung um eine epistemologische Perspektive erweitert. In diesem Sinne genutzte Modelle tragen über die mediale Nutzung hinaus zur Entwicklung eines Verständnisses über die Natur der Naturwissenschaften bei. Unter dem Paradigma der Outcomeorientierung werden Kompetenzen empirisch untersucht, das heißt Kompetenzausprägungen werden mit Testverfahren möglichst eindeutig diagnostiziert. Im Zusammenhang mit Modellen im Biologieunterricht wurde Modellkompetenz definiert und in einem Kompetenzmodell strukturiert. Die empirische Untersuchung zeigte, dass sich die angenommene Struktur grundsätzlich empirisch abbildet und somit als Grundlage zur differenzierten Förderung eingesetzt werden kann. Ziel des Vortrags ist die zusammenfassende Präsentation der theoretischen Grundlagen, der bisherigen empirischen Arbeiten zur Überprüfung der theoretisch hergeleiteten Struktur von Modellkompetenz sowie darauf aufbauende Ansätze zur Diagnose und Förderung.

Referent/in

Prof. Dr. Annette Upmeier zu Belzen, Humboldt-Universität zu Berlin, Fachdidaktik und Lehr-/Lernforschung Biologie

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