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Mehr Technik im Meer: Moderne Meeresforschung 24/7 17.11.2016 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Wer Frank Schätzings „Der Schwarm“ gelesen hat, mag erahnen, dass die Erforschung der Ozeane und ihre wirtschaftliche Nutzbarmachung modernster Technologien unter schwierigsten Umweltbedingungen bedarf (womit hier weder intelligente Würmer noch irregeleitete Wale gemeint sind). Starker Umgebungsdruck, Temperaturschwankungen und biologischer Bewuchs sind nur ein paar Beispiele, mit denen es ein Meeresforscher bei seiner Arbeit zu tun hat – und das quasi 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche. Dies ist nur möglich durch die Nutzung und Kombination verschiedener autonomer oder ferngesteuerter Messplattformen und innovativer Sensorik. Die Erschließung und Nutzung mariner Ressourcen fällt in den hochtechnisierten Wirtschaftszweig der Meerestechnik. Erforscht werden Energieressourcen wie Öl, Gas, Wind- und Wellenenergie, Nahrungsressourcen wie Fischfang und Marikultur aber auch der Tourismus und die Seetransporte. Dabei gibt es zwischen der Meeresforschung und der Meerestechnik viele Synergien. Die Vorlesung gibt einen Einblick in die Meeresforschungstechnik, ihre Werkzeuge und ihre Einsatzgebiete – von Pol zu Pol und vom Weltraum bis zum Meeresboden.

Referent/in

Prof. Dr. Oliver Zielinski, Institut für Chemie und Biologie des Meeres, Universität Oldenburg

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