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Medien/Zukünfte: Die kollaborative Stadt – gemeinsame Räume neu verhandeln? 08.05.2018 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Die Frage, wem die Stadt gehört, ist vermutlich so alt wie die Stadt selbst. Neue Aktualität erfährt sie derzeit vor dem Hintergrund einer Debatte, die nicht nur eine hoffentlich nachhaltigere Zukunft, sondern auch deren Gestaltbarkeit einfordert. Aber wer gestaltet hier eigentlich was – und für wen? Fungiert die Stadt eher als Differenzmaschine, die entlang von Grundstücksgrenzen Ausschließungen definiert, oder mehr als „gemeinsamer Grund“ einer mündigen Stadtgesellschaft? Können wir, die Bürgerinnen und Bürger von Städten, das beeinflussen und wenn ja: wie? Die Podiumsdiskussion nähert sich diesen Fragen anhand von Impulsvorträgen aus verschiedenen Perspektiven. Die Vortragenden werden anschließend miteinander und mit dem Publikum darüber diskutieren, welche Rolle Planung und Aktivismus, Kunst und Transformationsdesign hier spielen – und wie die Stadt selbst auf diese Weise zum Ort und zum Medium einer (künftigen) Bildungslandschaft werden kann. In der Vortragsreihe „Medien/Zukünfte“ stellen Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis aus verschiedenen Perspektiven Medienzukunftsszenarien vor. In den Blick genommen wird dabei auch die Bildung der Zukunft und die Nachhaltigkeit der Bildung innerhalb eines digitalen Zeitalters. Das Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Entwicklung und zukünftige Szenarien zu betrachten und selbige in den Kontext der übergeordneten Frage nach der Rolle der Medien als Gegenstände und Werkzeuge einzuordnen.

Referent/in

Dr. Saskia Hebert, HBK Braunschweig / Prof. Folke Köbberling, TU Braunschweig / Dr. Sebastian Schlüter, MitOst e.V.

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