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Lesung und Gespräch mit Wilfried N’Sondé 30.08.2018 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Wilfried N’Sondé wurde 1968 in Brazzaville (Republik Kongo) als fünftes Kind einer 10-köpfigen Familie geboren. 1973 zog seine Familie nach Frankreich in die Vororte von Paris. Bereits während seines Politologiestudiums an der Sorbonne begann N’Sondé, Gedichte und Kurzprosa zu verfassen. Er lebte 24 Jahre in Berlin, wo er mehrere Jahre als Sozialarbeiter arbeitete. Seit Sommer 2015 lebt er wieder in Paris. Wilfried N’Sondé ist auch Musiker, Komponist, Singer, Songwriter und Interpret. Seine Musik ist eine Mischung von Afro-Punk, Slam Poetry und Chanson. Er hat 4 Romane beim Actes Sud Verlag veröffentlicht: „Le coeur des enfants léopards“ (2007), „Le silence des esprits“ (2010), „Fleur de béton“ (2012), „Berlinoise“ (2015), „Un océan, deux mers, trois continents“ (2018). 
Und einen Roman beim Didier Verlag: „Orage sur le Tanganika“ (2013) veröffentlicht. In Braunschweig stellt er seinen neuesten Roman „Un océan, deux mers, trois continents“ vor, in dem er die turbulente Geschichte von Nsaku Ne Vunda erzählt, der 1583 am Ufer des Kongos geboren wurde und als erster schwarzer Botschaftler des Vatikans aktiv war. Als direkter Zeuge des Sklavenhandels und der Sklaverei wird sein Glaube an Gott und an das Menschentum stark erschüttert. Mit seinem Epos über diese wenig bekannte historische Figur liefert uns Wilfried N‘Sondé ein Plädoyer für die Würde, die Toleranz und die Freiheit. Der Abend wird von Christel Seigneur (Deutsch-Französische Gesellschaft Braunschweig-Wolfsburg) und Ingrid Laval-Speier (Lehrkraft Sprachenzentrum) moderiert. Eintritt frei! Gespräch in deutscher Sprache mit Textauszügen in französischer Sprache. In Zusammenarbeit mit der Antenne Métropole (Hannover) und der deutsch-französischen Gesellschaft Braunschweig-Wolfsburg

Referent/in

Ingrid Laval-Speier

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