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Lesung mit Sibylle Lewitscharoff 29.11.2018 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Im Rahmen des 50jährigen Jubiläums der Fakultät 6 veranstaltet das Institut für Germanistik eine Reihe mit Lesungen von vier namhaften deutschen Autorinnen und Autoren, die über ein aktuelles Projekt, eine Publikation und die Verortung ihrer Literatur im gegenwärtigen kulturellen Diskurs, insbesondere auch ihr Verhältnis zu naturwissenschaftlich-technischen Diskursen sprechen werden. Naturwissenschaftlich-technische Diskurse sind ein Markenzeichen der aktuellen deutschsprachigen Literatur, welches besonders für die Geistes- und Kulturwissenschaften an einer Technischen Universität attraktiv ist. Die Autorinnen und Autoren praktizieren mit ihrem Schreiben den Spagat zwischen den „zwei Kulturen“ und sorgen für eine lebendige, interdisziplinär befruchtende Debatte. Am 29. November spricht Sybille Lewitscharoff mit Prof. Dr. Jan Röhnert über die Kultur der wissenschaftlich-technischen Welt, persische Dichter und den wunderbaren islamischen Mystiker Fariduddin Attar.

Die Büchner- und Raabe-Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff nimmt in ihrem Roman „Blumenberg“ ein Stück Geistes- und Universitätsgeschichte unter die Lupe, sieht dem mirakulösen Verschwinden eines Dante-Kongresses in ihrem Roman „Das Pfingstwunder“ zu und geht in ihrem letzten Buch „Abraham trifft Ibrahim“ parallelen Figuren und Erzählungen in Bibel und Koran nach. Gründe genug, sie an der TU willkommen zu heißen und mit ihr über Naturwissenschaften, Technik, Literatur, Religionen, das Wunderbare und das Alltägliche zu reden.

Referent/in

Sibylle Lewitscharoff

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