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(K)ein Ende prekärer Beschäftigung in Sicht? 25.11.2016 | 10:30 Uhr - 14:30 Uhr

Dass die Arbeitsbedingungen in Hochschule und Forschung ausgesprochen prekär sind, kritisieren Gewerkschaften seit langem. Anfang des Jahres 2016 hat sich die Rechtsgrundlage für befristete Arbeitsverträge durch zwei Gesetzesnovellen geändert: das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz und das neue Niedersächsische Hochschulgesetz. Beide sollen zum Abbau prekärer Beschäftigungsbedingungen in der Wissenschaft beitragen. So sieht beispielsweise das neue Wissenschaftszeitvertragsgesetz vor, Befristungen an eine Qualifizierung der Beschäftigten oder an die Laufzeit des jeweiligen Drittmittelprojekts zu binden. Allerdings gibt es auch nach der aktuellen Rechtslage weiterhin einen bunten Strauß an Möglichkeiten, befristet zu beschäftigen. Die Jahrestagung soll dazu dienen, eine erste Zwischenbilanz ziehen: Was hat sich mit den Novellen des Niedersächsischen Hochschulgesetzes und des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes bislang konkret geändert? Was setzen die Hochschulen um, was nicht? Wie bewerten unsere Personalräte die Situation? Und was heißt das für die gewerkschaftlichen Forderungen und Strategien?

Programm:

  • 10.30 Uhr Begrüßung Andrea Lange-Vester Sprecherin des Hochschulpolitischen Arbeitskreises des DGB-Bezirk Niedersachsen
  • 10.40 Uhr Teil 1: Einführung und Bestandsaufnahme Matthias Neis (ver.di): Wissenschaft als prekäre Profession. Entwicklungslinien und rechtliche Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Beschäftigung in Deutschland
  • 11.30 Uhr Teil 2: Zwischenbilanz: Was hat sich mit den Novellen geändert? Johannes Hippe (Personalrat Uni Göttingen) Marc André Brinkforth (Personalrat Uni Hannover): Was für Veränderungen sehen Hochschul-Personalräte 10 Monate nach Einführung der personellen Mitbestimmung für wissenschaftliche MitarbeiterInnen?
  • 12.30 Uhr Mittagspause
  • 13.15 Uhr Teil 3: Wie weiter? Politische Forderungen und Strategien der Entprekarisierung Mit kurzen Beiträgen von Matthias Neis (ver.di), Peter Müßig (Entfristung-AG, ver.di) sowie Sabine Kiel (GEW)

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