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Philosophie der Klassik. Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft 11.04.2019 | 17:30 Uhr - 19:00 Uhr

Einiges muss man einmal im Leben getan haben. So müsste auch jeder einmal Kants Vernunftkritik gelesen und die Grundkenntnisse über es gesammelt haben. Denn Kants Text ist vielleicht jenes Werk der Philosophie, das den „größten Einschnitt“ im bisherigen philosophischen und alltäglichen Denken bewirkt hat und daher zur unabdingbaren Lektüre des Philosophierens und der Besinnung gehört. Dieses Denken muss sich mit jener Denkart einlassen, die Kant die „kopernikanische Wende“ genannt hat. Wie mit dem Hegelianismus sich eine ganze Schule ausdifferenziert hat, so hat auch der Neukantianismus am Ende des langen 19. Jahrhunderts an den Universitäten seine Dominanz ausgebildet. Selbst noch dort, wo das klassische Denken verworfen wird, wie etwa bei Schopenhauer, Nietzsche und Richard Rorty, finden wir die Kritik. Gehen wir also an die Arbeit!
Sie verfügen über eine Ausgabe von Kant: Kritik der reinen Vernunft.

1., 2., 3. und 6. Termin: Raum 255, Haus der Wissenschaft, Pockelsstraße 11

Referent/in

Dr. Joseph G. Thomas

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