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Jüdisches Leben heute. Die Maßnahmen der Bundesregierung zur Förderung des jüdischen Gemeinwohls in Deutschland und im Ausland 18.10.2017 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Momentan ist die Sonderausstellung „Deutsch und Jüdisch – eine Kabinettausstellung des Leo Baeck Instituts New York | Berlin auf Reisen“ im Historischen Museum Schloss Gifhorn zu sehen. Sie beleuchtet die historische Wechselwirkung deutsch-jüdischer Koexistenz. Dabei richtet sie das Augenmerk auf die herausragenden intellektuellen und kulturellen Errungenschaften von Juden in Deutschland, die seit über 1000 Jahren untrennbarer Bestandteil der deutschsprachigen Regionen und ihrer Geschichte sind.

Die Herausforderungen, die jüdische Mitbürger aktuell in Europa und in Deutschland zu bewältigen haben, sind täglich in den Medien. Im Rahmen des Begleitprogramms wird am Mittwoch, 18. Oktober um 19 Uhr Dr. Felix Klein, der Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amtes für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen und Antisemitismusfragen zu diesem Thema einen Vortrag in der Kasematte des Museums halten. Darin geht er auf die große Vielfalt jüdischen Lebens ein, die Deutschland von jeher mitgeprägt hat. Er erläutert die Hintergründe für die Renaissance jüdischen Lebens hierzulande während der letzten Jahre, die im Ausland mit großem Interesse wahrgenommen wird und zeigt die kontinuierlichen Bemühungen der Bundesregierungen seit 1949 auf, nach dem Menschheitsverbrechen des Holocaust für eine Verständigung mit den Juden in Deutschland und im Ausland zu sorgen.

Dr. Klein trat nach dem Jurastudium im Jahr 1994 in den Diplomatischen Dienst ein und hatte verschiedene Funktionen in In- und Ausland inne. Er begann seine Karriere im Auswärtigen Amt in Bonn als Referent für die Beziehungen zu den südamerikanischen Ländern Peru, Bolivien und Ecuador, war dann auf Auslandsstationen als Kulturattaché in Jaunde/Kamerun sowie als stellvertretender Generalkonsul in Mailand tätig und arbeitet seit 2007 in der Berliner Zentrale des Außenministeriums. Hier hatte er verschiedene Funktionen inne, unter anderem als Leiter des Büros Staatssekretäre sowie als Leiter des Personalreferats für den höheren Dienst. Seit März 2014 ist er der Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amtes für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen. In dieser Funktion kümmert er sich um die Beziehungen Deutschlands zur jüdischen Welt, die Bekämpfung von Antisemitismus sowie die Erinnerung an den Holocaust auf internationaler Ebene.

 

Referent/in

Dr. Felix Klein, Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes

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