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Joachim Heinrich Campe: Dichtung, Sprachwissenschaft, Pädagogik und Politik zwischen Aufklärung, Revolution und Restauration 13.09.2018 - 15.09.2018 | 14:00 Uhr - 14:00 Uhr

Internationale wissenschaftliche Tagung zu Ehren des 200. Todestages von Joachim Heinrich Campe (1746-1818). Wissenschaftler*innen aus den Bereichen der Literatur- und Sprachwissenschaft, der Pädagogik, Geschichte und Politikwissenschaften diskutieren historische Bedeutung und die Aktualität seiner Ideen.

Programm

Donnerstag, 13.09.

  • 14.00: Grußwort des Vizepräsidenten der TU Braunschweig Prof. Dr.-Ing. Peter Hecker
    Grußwort des Dekans der Fakultät 6 Prof. Dr. Rainer Müller
  • 14.15: Dieter Cherubim, Göttingen
    Joachim Heinrich Campe – Sprachkritiker in seiner Zeit
  • 15.00: Jörg Kilian, Kiel
    (Fach-)Wörter und Sachen: Zu Wortschatzlernen und Begriffsbildung in Campes Lehr- und Lerngespräche
  • 16.15: Imke Lang-Groth, Braunschweig
    Auf der Suche nach glücklichen Ausdrücken – Campes Wörterbuchprogramm
  • 17.00: Till Kinzel, Berlin
    Was ist Offenbarung? Campes „Philosophische Gespräche über die unmittelbare Bekanntmachung der Religion“ (1773) als Antwort auf Abt Jerusalems „Betrachtungen über die vornehmsten Wahrheiten der Religion“
  • 17.45: Uwe Hentschel, Chemnitz
    „Ewig hat er vor augen und führt er im munde das, was nützlich ist […].“ Campe als philanthropischer Reiseautor

Freitag, 14.09.

  • 9.30: Nikolas Immer, Trier
    „Idealische Perspectiven“ auf die Französische Revolution? Campes „Briefe aus Paris“ (1789/90)
  • 10.15: Dirk Sangmeister, Erfurt/Gotha
    Die Vermarktung der Französischen Revolution. Erst Konkurrenz, dann Kooperation: Campe und Friedrich Schulz
  • 11.30: Alexa Craïs, Toulouse
    Campes Gallotropismus – Campes Reise nach Paris – Sommer 1789
  • 12.15: Valérie Leyh, Namur
    ,L’ami du jeune âge’. Zur Rezeption von Campes Schriften in Frankreich
  • 14.30: Anett Lütteken, Bern/Zürich
    Erzählend erzIehen – Campes didaktische Schriften und die Schulreformen der Spätaufklärung
  • 15.15: Olga Katharina Schwarz, Berlin
    Schiff, Steuerruder und Segel – Seelenlehre und Pädagogik bei Campe
  • 16.30: Helmut Berthold, Wolfenbüttel
    Campes „Robinson“
  • 17.15: Roman Lach, Daegu/Braunschweig
    Campes „Entdeckung von Amerika“ im Kontext der Abenteuerromane der Aufklärung
  • 18.00: Oxane Leingang, Köln
    Campe in Russland. Eine kinder- und jugendliterarische Perspektive

Samstag, 15.09.

  • 9.00: Alexander Weinstock, Köln
    Gespräche unter Kollegen – Joachim Heinrich Campe und das Theater
  • 9.45: Franziska-Katharina Schlieker, Braunschweig
    Streit um die Autonomieästhetik: Campe und Karl PhilIipp Moritz
  • 11.00: Eberhard Rohse, Braunschweig
    „wie Joach. Heinr. Campe sagt“. Zur Campe-Rezeption in Werken des Erzählers und Zeichners Wilhelm Raabe
  • 11.45: Cord-Friedrich Berghahn, Braunschweig
    „Seine Vorstellungsart ist so ganz verschieden von der meinigen“: Joachim Heinrich Campe und Wilhelm von Humboldt
  • 12.45: Angela Klein, Braunschweig
    Campe als Diarist – ein Werkstattbericht aus der Arbeit an der Tagebuchedition
  • 13.30: Gerd Biegel, Braunschweig
    Campe und Braunschweig

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