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Papens „Preußenschlag“ 1932 22.03.2019 | 13:45 Uhr - 15:15 Uhr

„Auf Grund des Artikels 48 Abs. 1 und 2 der Reichsverfassung verordne ich zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet des Landes Preußen folgendes: § 1. Für die Geltungsdauer dieser Verordnung wird der Reichskanzler zum Reichskommissar für das Land Preußen bestellt. […]“ Mit diesen Worten begann der sog. „Preußenschlag“, den der seit 1. Juni 1932 als Reichskanzler amtierende Franz von Papen am 20. Juli 1932 verfügte.

Welchen äußeren Anlass gab es für von Papen gegen das Land Preußen politisch vorzugehen, wenn man bedenkt, dass Preußen durch die gesamte Weimarer Republik hindurch ein Hort der politischen Stabilität war?

Ziel des Seminars ist es, sich mit der Situation des Jahres 1932 in der Weimarer Republik und in Preußen zu beschäftigen und diese zu analysieren.

Erste einführende Literatur:
Mommsen, Hans; Die verspielte Freiheit. Der Weg der Republik von Weimar in den Untergang 1918-33, Frankfurt am Main/Berlin: 1990
Winkler, Heinrich A.; Weimar 1918-33. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, München 1993

Referent/in

L. -Maximilian Rathke, M. A.

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