Kategorie: | Veranstaltungsgruppe:

Die Entstehung und Entwicklung der Genossenschaftsidee im Deutschland des 19. Jahrhunderts 07.12.2018 | 13:45 Uhr - 15:15 Uhr

Die 1830 und 1840er waren gerade für die Landbevölkerung im damaligen Deutschen Bund von 1815 eine vor allem wirtschaftlich und sozial schwierige Zeit, die in der Literatur mit dem Begriff „Pauperismus“ beschrieben wird [von lateinisch: pauper = arm].

Mitte des 19. Jahrhunderts entstand dann die Idee der Hilfe zur Selbsthilfe, die genossenschaftliche Idee. Friedrich Wilhelm Raiffeisen entwickelte sie für die ländlich-bäuerliche und Hermann Schulze-Delitzsch für die städtischhandwerkliche Bevölkerung.

Ziel dieses Seminars ist es, die Ursprünge, die Entstehungsgeschichte und die Entwicklung dieser Idee vom Deutschen Bund bis in die Zeit des Kaiserreichs zu analysieren.

Erste Literaturhinweise:
Aschhoff, Gunther/ Henningsen, Eckart; Das deutsche Genossenschaftswesen. Entwicklung, Struktur, wirtschaftliches Potential, Frankfurt am Main: 1995
Rürup, Reinhard; Deutschland im 19. Jahrhundert 1815-1871, Göttingen: 1984
Treue, Wilhelm; Gesellschaft, Wirtschaft und Technik Deutschlands im 19. Jahrhundert, München: 1994

Referent/in

L. -Maximilian Rathke, M. A.

Zur Website der Veranstaltung →
Veranstaltung im Kalender speichern →