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Hochgeachtet – aber durchaus nicht unumstritten. Abt Jerusalem in seiner Zeit 12. Juni 2020 | 15:00 Uhr - 21:00 Uhr

1745 wurde in Braunschweig auf herzogliche Initiative hin ein neues Bildungsinstitut eröffnet: das Collegium Carolinum. Im wirtschaftlich aufstrebenden Herzogtum brauchte man Köpfe, die in den Natur- und Technikwissenschaften, aber auch in Philosophie und Religion bewandert waren. Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem, Prinzenerzieher, Hofprediger und Abt zu Riddagshausen gehörte zu den Vordenkern und ersten Direktoren dieses Instituts, aus dem 1878 die Technische Universität Braunschweig hervorgegangen ist.

Aus Anlass des 275. Jubiläums richtet die Abt Jerusalem-Akademie ein öffentliches Symposium aus, das sich mit dem Denken des berühmten Braunschweiger Theologen befasst, der schon zu Lebzeiten nicht unumstritten war, hatte er doch als Aufklärer und „Neologe“ die eingefahrenen Wege der Dogmatik verlassen. Namhafte und ausgewiesene Experten beschreiben Wirken und Wirkungen des Abtes. Aber schon Kant und Co. definierten das Verhältnis von Religion und Vernunft ganz neu – eine bis heute aktuelle Diskussion. Zum vorläufigen Programm siehe unsere Website.

Leitung: Dieter Rammler, Akademiedirektor

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