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Grammatikdidaktik 20.09.2017 - 22.09.2017 | 14:00 Uhr - 12:45 Uhr

Grammatikdidaktik – theoretische und empirische Zugänge zu sprachlicher Heterogenität“ „Teaching and Learning Grammar – theoretical and empirical perspectives on linguistic heterogeneity” Die seit Jahrzehnten kontrovers geführte Diskussion um die Bedeutung und Konzeption des Grammatikunterrichts bekommt durch die aktuellen bildungspolitischen Herausforderungen in Europa von Inklusion und mehrsprachigen Klassen, wie sie u.a. durch die zunehmende Integration von geflüchteten Kindern entstehen, neuen Auftrieb. Vor diesem Hintergrund besteht die Chance, „alte Fragen“ neu zu perspektivieren (z.B.: Welches grammatische Wissen und Können sollen SchülerInnen erwerben? Welche didaktischen Ansätze sind hierfür geeignet?). Diese Entwicklungen erfordern einen verstärkten Dialog zwischen den verschiedenen Forschungsdisziplinen, die grammatikdidaktische Fragen aufgreifen: In der Erstsprachdidaktik- und in der Zweitsprachdidaktik-Forschung sowie in der Linguistik, insbesondere in der Spracherwerbsforschung, werden didaktische Konzepte und theoretische Ansätze für die Grammatikdidaktik entwickelt. Deutliche Unterschiede dieser Forschungsdisziplinen bestehen in der theoretischen Ausrichtung, dem forschungsmethodischen Vorgehen und den terminologischen Grundlagen, was bisher dazu geführt hat, dass Forschungsergebnisse untereinander kaum rezipiert werden. Vor dem skizzierten Hintergrund ist zu fragen, wie die genannten Forschungsbereiche jeweils voneinander profitieren können bzw. sich neu ausrichten können, um den genannten Herausforderungen gerecht zu werden.

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