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„Freies Spiel in der Natur“ – Natur in Bildung und Erziehung 29.09.2016 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Der Mensch ist ökologisch und evolutionär in die Natur eingebunden und „braucht“ sie in einem sehr grundlegenden Sinne. vor dem Hintergrund dieses prinzipiellen ökologischen Zusammenhangs wird in dem Vortrag die These vertreten, dass der Mensch „Natur“ auch noch in weiteren Hinsichten „braucht“: als Erfahrungsraum und als Sinninstanz. „Natur“ vermittelt die Erfahrung von Kontinuität und damit Vertrautheit und zugleich ist sie immer wieder neu. Naturerfahrungen entsprechen so einem grundlegenden Wunsch nach Vertrautheit und zugleich einem ebenso grundlegenden Bedürfnis nach Neuem und Vielfalt. Von Kindern werden die Flächen am meisten geschätzt, die von den Planern „vergessen“ wurden. Ein wesentlicher Wert von Naturerfahrungen besteht in der Freiheit, die sie vermitteln können. Die Wirkung von Natur ereignet sich nebenbei. Der Naturraum wird als bedeutsam erlebt, in dem man eigene Phantasien und Träume schweifen lassen kann und er auf diese Weise eine persönliche Bedeutung bekommt.

Referent/in

Prof. Dr. Ulrich Gebhard, Didaktik der Biowissenschaften, Universität Hamburg

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