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Die Bedeutung der Digitalisierung für den Qualifikationsbedarf der Wirtschaft 06.11.2017 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

In der Digitalisierungsoffensive sieht Prof. Dr. Axel Plünnecke keine grundlegende Zäsur für die Arbeitswelt. Die Rahmenbedingungen insbesondere für die Produktion in Industriebetrieben haben sich schon in den letzten Jahrzehnten durch den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechniken stark verändert. Das Institut der deutschen Wirtschaft verfolgt in diesem Kontext kontinuierlich die damit verbundenen Kompetenzveränderungen in allen Beschäftigungssegmenten. Die deutsche Wirtschaft, so die These von Axel Plünnecke, befasst sich nicht so sehr mit Arbeitsplatzverlust durch Informatisierung, sondern sucht nach Lösungswegen zur Abwendung eines drohenden Fachkräftemangels.

Prof. Dr. Axel Plünnecke studierte von 1992 bis 1996 Volkswirtschaftslehre an der Universität Göttingen. Von 1996 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftswissenschaften der TU Braunschweig. Seine Promotion „Humankapital und Wachstum im Spannungsfeld der EU-Integration“ schloss er 2002 ab. Seit 2003 ist er am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln tätig, aktuell in der Leitungsfunktion des Kompetenzfelds Bildung, Zuwanderung und Innovation.

Referent/in

Prof. Dr. Axel Plünnecke, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln

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