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Ausschreitungen, Mobbing, Übergriffe: Verändert sich die Gewalt in Deutschland 20.06.2017 | 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Mord, Totschlag, Sexualdelikte, schwere Körperverletzung: die Zahl von Gewaltverbrechen ist laut der neuesten Kriminalstatistik deutlich gestiegen. Die größte Steigerungsrate verzeichnen Mord- und Totschlags-Fälle. Aber auch Sexualdelikte und Körperverletzungen haben im vergangenen Jahr zugenommen. Nicht zuletzt scheinen auch Beleidigungen, üble Nachrede und Mobbing eine größere Rolle in unserem Alltag zu spielen. Laut einer PISA-Studie wird in Deutschland inzwischen fast jeder sechste Jugendliche regelmäßig von seinen Mitmenschen gemobbt. Die psychische Gewalt ist zwar weniger auffällig als die körperliche, hinterlässt aber ebenfalls tiefe Verletzungen bei den Betroffenen. Auch die Entwicklung der körperlichen Gewalt hat die Forscherinnen und Forscher alarmiert: Das Gewaltspektrum reicht von Angriffen auf Lehrerinnen und Lehrer über Waffen in Schulen bis hin zu Amokläufen wie in Winnenden und Erfurt. Mehr als früher geht es daher auch in der Wissenschaft inzwischen darum zu untersuchen, ob junge Menschen heute eher zu Gewalttaten neigen als früher. Kommen Sie ins Haus der Wissenschaft und reden Sie mit. Haben sich die Werte in unserer Gesellschaft verändert? Hat sich in Deutschland ein neues Verhältnis zur Gewalt entwickelt? Und falls das so sein sollte: Was sind die Gründe dafür? Welche Präventions-Methoden könnten in der Zukunft helfen?

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