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Arbeitnehmer unter dem Druck von Digitalisierung und Transformation der Automobilindustrie 22.01.2018 | 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Die Medien sehen in Bernd Osterloh, dem Konzernbetriebsratsvorsitzenden von Volkswagen, den „mächtigsten Betriebsrat der Republik“. Er selbst verweist im Kontrast zu diesen Etikettierungen lieber auf die Bedeutung aktiver Mitbestimmung, die nicht an einem Einzelnen, sondern am Einsatz möglichst Vieler hängt, so wie im „Zukunftspakt“, einer wegweisenden Vereinbarung zwischen Betriebsräten und Vorstand. Mit diesem Abkommen gibt Volkswagen als erster Hersteller konkrete Antworten auf die Herausforderungen des Wandels in der Branche: Elektromobilität, Digitalisierung und Mobilitätsdienstleistungen. In seinem Vortrag wird Bernd Osterloh zudem auf die Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung bis 2025 eingehen, die der Betriebsrat unter seiner Leitung gleichzeitig durchgesetzt hat.

Bernd Osterloh ist ein echter „Car Guy“ und seit mehr als 40 Jahren bei Volkswagen. Den Golf I hat er in den 1970er Jahren selber mit gebaut. Sein Weg bei Europas größtem Autokonzern führte ihn über Stationen als Vertrauensmann der IG Metall und Betriebsratsmitglied schließlich 2005 an die Spitze der Arbeitnehmervertretung. In den großen Krisen des Unternehmens hat Bernd Osterloh für die Interessen der Belegschaften gekämpft: Von der Vier-Tage-Woche und dem Streit um das VW-Gesetz über die Porsche-Übernahme-Schlacht bis hin zum Abgas-Skandal.

Referent/in

Bernd Osterloh, Konzernbetriebsratsvorsitzender der Volkswagen AG

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