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Was ist meine Arbeit noch wert? Wie neue Arbeitsformen Lohn und gesellschaftliche Wertschätzung beeinflussen 17.10.2018 | 19:00 Uhr - 20:30 Uhr

Wenn man über die Probleme und Herausforderungen unseres Arbeitsmarktes spricht, dann stehen Bezahlung und gesellschaftliche Wertschätzung von Arbeit oft im Mittelpunkt der Diskussion. Immer mehr Beschäftigte finden sich trotz Vollbeschäftigung in prekären Verhältnissen wider, die sich durch geringe Entlohnung oder befristete Arbeitsverträge kennzeichnen. Insbesondere soziale Dienstleistungsberufe scheinen in Deutschland besonders schlecht bezahlt und nicht genügend wertgeschätzt zu sein – doch diese Berufe sind für das Funktionieren einer solidarischen Gemeinschaft zentral. Was ist also nötig, um gerade diese Berufsgruppen stärker zu unterstützen?

Hinter diesen Problemen verbirgt sich die grundlegende Frage, wonach sich die Höhe des Lohns orientiert und wann dieser als „gerecht“ bezeichnet werden kann. Auch bezüglich der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen ist diese Frage relevant, denn Frauen verdienten 2017 im Durchschnitt immer noch 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Wir wollen mit Ihnen darüber diskutieren, was eigentlich eine „gerechte“ Entlohnung bedeutet, welche gesellschaftlichen Schritte nötig sind, um bestimmte Berufs- oder soziale Gruppen stärker zu fördern, und wie die Rolle neuartiger Arbeitsformen hierbei einzuschätzen ist.

  • Prof. Dr. Simone Kauffeld
    Inhaberin des Lehrstuhls für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig
  • Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja
    Professorin für Soziologie und Direktorin am Soziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen
  • Mathias Möreke
    Stellv. Vorsitzender des VW-Betriebsrates in Braunschweig
  • Moderation: Henning Noske
    Wissenschaftsredakteur und Lokalchef der Braunschweiger Zeitung

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