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4. Workshop „Geschichte der deutschsprachigen Soziologie“ 05.10.2017 - 06.10.2017 | 12:00 Uhr - 15:40 Uhr

Nach Stationen an der Universität Graz, am Institut für Sozialforschung in Frankfurt und am Sozialwissenschaftlichen Archiv Konstanz sind Interessierte in diesem Jahr am 5. und 6. Oktober 2017 zum vierten Workshop zur Geschichte der deutschsprachigen Soziologie herzlich ans Theodor-Geiger-Archiv in Braunschweig eingeladen, um dort aktuelle Forschungsarbeiten vorzustellen und zu diskutieren. Ziel des Workshops ist es, den Austausch des Netzwerks für an der Soziologiegeschichte interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler regelmäßig zu ermöglichen und zu intensivieren.

Programm: Donnerstag, 05.10.2017

  • 12.00-12.05 Uhr: Begrüßung
  • 12.10-12.40 Uhr: Clara Schneider (Halle-Wittenberg)
    Der Institutionsbegriff Thomas Luckmanns und seine Bezugnahme auf Emile Durkheim
  • 12.45-13.15 Uhr: Michael Nguyen (Hamburg)
    Theoretische Avantgarde und historische Tradition. Niklas Luhmann als Rezipient Georg Simmels
  • 13.50-14.20 Uhr: Günter C. Behrmann (Potsdam)
    Arnold Bergstraesser, die Georgeaner und die Soziologie im Heidelberg der zwanziger Jahre
  • 14.25-14.55 Uhr: Sebastian Liebold (Chemnitz)
    Institutionengründer, Schulhaupt und Vermittler. Arnold Bergstraesser in der frühen Bundesrepublik Deutschland
  • 15.45-16.15 Uhr: Michael Ghonghadze (Hagen)
    Moralisches Unternehmertum und moralische Panik am Beispiel „gepfefferter Unverfrorenheiten“
  • 16.20-16.50 Uhr: Michael Becker, Dirk Braunstein & Fabian Link (Frankfurt am Main)
    Die Edition von Peter von Haselbergs „Verhaltensweisen gegenüber dem Schuldgefühl“. Eine sprachkritische Analyse postnazistischer Haltungen in der frühen Bundesrepublik
  • 17.10-17.40 Uhr: Jochen Dreher (Konstanz)
    Zur aktuellen Relevanz von Heinrich Popitz‘ Machttheorie
  • 17.45-19.15 Uhr: Bettina Wahrig & Juliette Wedl (Braunschweig)
    Wissenschafts- und Soziologiegeschichte als Geschlechtergeschichte (Keynote)

Programm: Freitag, 06.10.2017

  • 09.35-10.05 Uhr: Martin Strauss (Wien/Paris)
    Simmels Mitarbeit an ‚L´Annee sociologique‘. Neubetrachtung einer transnationalen Kontroverse zum Status der Soziologie zwischen Psychologie und Philosophie
  • 10.10-10.40 Uhr: Christian Marty (Zürich)
    Wie ist Individualität möglich? Über die Bedeutung Goethes für Max Weber
  • 11.00-11.30 Uhr: Doris Schweitzer (Gießen/Konstanz)
    Max Weber und der „juristische Methodenstreit“ Anfang des 20. Jahrhunderts
  • 11.35-12.05 Uhr: Oliver Neun (Kassel)
    Jenseits von Talcott Parsons und Paul F. Lazarsfeld. Die andere ‚Amerikanisierung‘ der deutschen Nachkriegssoziologie
  • 12.10-12.40 Uhr: Marius Strubenhoff (Cambridge)
    Der Positivismusstreit in der deutschen Soziologie, 1954-1970
  • 13.50-14.20 Uhr: Finn Langbein (Marburg)
    Zwischen den Schlagzeilen. Der Marburger Soziologe Werner Hofmann und die Printmedien um 1968
  • 14.35-15.05 Uhr: Ricky Wichum (Zürich)
    Als die Verwaltung in den Computer kam. Zur Diskussion zwischen Ernst Forsthoff und Niklas Luhmann um 1960
  • 15.10-15.40 Uhr: Johannes Schmidt (Bielefeld)
    Der Zettelkasten als kybernetisches System. Zur Digitalisierung des Luhmannschen Zettelkastens

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