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32. Braunschweiger Floristentreffen 26.11.2016 | 14:00 Uhr - 17:00 Uhr

1984 wurde das Braunschweiger Floristentreffen als ein regionale Tagung für alle an der Erforschung der Flora Niedersachsens Interessierten ins Leben gerufen, um eine Verbindung zwischen Forschung, Studierenden, ehrenamtlich Tätigen und interessierten Laien zu schaffen. Die bisherigen 31 Tagungen boten eine Vielzahl von Vorträgen von Wissenschaftlern, von Studierenden (forschender Nachwuchs) sowie von forschenden Laien.

Während die Biodiversitätsforschung zumeist von der Öffentlichkeit unbemerkt erfolgt, ist die Diskussion in den Medien und neuerdings auch die Förderung von Citizen Science durch das BMBF nun der Anlass, sich mit bisher ungeahnten Möglichkeiten, aber auch mit Grenzen und möglichen Gefahren der „Bürgerwissenschaft“ zu beschäftigen. Ist es die Rückkehr zur wertfreien Forschung um ihrer selbst willen, ist es die „Demokratisierung der Forschung“ oder ist es gar ein Versuch, gut ausgebildete Wissenschaftler durch unbezahlte Hilfskräfte zu ersetzen? Ist es nicht eine Möglichkeit, sich an der Forschung auf seinem Interessensgebiet zu beteiligen und damit auch die Entfremdung zwischen Gesellschaft und Forschung zu verkleinern? Obwohl so viele Menschen wie nie an den Hochschulen studieren, löst die Idee von Citizen Science Begeisterung aus. Ist sie eigentlich eine Bereicherung für die Wissenschaft?

Stand und Perspektiven von Citizen Science wollen wir an Hand von drei faszinierenden Beispielen aus der Biodiversitäts- und Naturschutzforschung kennenlernen und analysieren.

Vortragende:

  • Prof. Dr. Dietmar Brandes (TU Braunschweig, MBWG)
  • Stephan Pfützenreuter (Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz)
  • Prof. Dr. Ulrich Reimers (TU Braunschweig, MBWG)
  • Dr. Annemarie Schacherer & Dr. Eckhard Grote (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz)

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